Bericht über die Kundgebung der
Anlässlich der 62. Sitzung der
UNO-Menschenrechtskommission und als Protest gegen die
Menschenrechtsverletzungen im Iran, versammelten sich am 13. März 06 über 100
Iraner und Iranerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern auf dem Platz der
Nationen in Genf. Unter TeilnehmerInnen befanden sich
mehrere Angehörige der so genannten „Kettenmorde“, ehemalige politische
Gefangene und Menschenrechtsorganisationen.
Frau Elahe Aryanpour und Frau Tooran Shouhan haben nach der
Begrüssung verschiedene Berichte über die Lage der Menschenrechte im Iran auf
Deutsch und Persisch präsentiert.
Folgende
Personen berichteten ihre persönlichen Erlebnisse der Repressionspolitik des
iranischen Regimes:
Frau
Nasrin Asadian: Die
Frau
Shohreh Badiai: Ihr Ehemann, Nuri
Dehkordi, wurde im Jahre 1992 vom iranischen
Geheimdienst im Restaurant Mykonos in der Stadt Berlin ermordet.
Herr
Sohrab Mokhtari:
Sein Vater, Mohammad Mokhtari Schriftsteller und Mitglied des
Schriftstellerverbandes, wurde im 1998 im Züge der so
genannten „Kettenmorde“ vom
iranischen Geheimdienst entführt und auf eine brutale Weise ermordet.
Herr Mohsen Hamzehian ein Mitglied der IMRA
aus Italien, hat ein Gedicht vom iranischen Dichter Ferydoun
Moshiri vorgelesen.
Herr Hamidreza Zarifinia, Vertreter
des iranischen Studentenkomitees für Menschenrechte und Herr Claude Reymond,
Vertreter vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund - Sektion Genf haben ihre Solidarität mit den Forderungen der IMRA
ausgesprochen.
.
Am
Schluss wurde die UNO-Menschenrechtskommission noch einmal aufgefordert:
1.
die kontinuierlichen, systematischen und planmässigen
Menschenrechtsverletzungen im Iran zu verurteilen.
2.
eine UNO- Sonderbeauftragten im Iran zu engagieren.
Am 14
März 05 trafen sich Herr Hossein Mahotiha,
der Koordinator der IMRA, Frau Shohreh Badiai, Herr Sohrab
Mokhtari und die Vertreter der UNO- Menschenrechtskommission.
Bei diesem Gespräch wurde der IMRA- Jahresbericht 05 dem Vertreter der
UNO-Menschenrechtskommission überreicht.
Iranische Menschenrechtsaktivisten in Europa und
Nordamerika
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Tel:
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