Monatsbericht
der
über
Menschenrechtslage
im Iran
(Nov 05)
Die iranischen Menschenrechtsaktivisten in
Europa und Nordamerika zeigen in ihren Monatsbericht wiederum Zahlreiche
Verstösse gegen die Menschenrechte im Iran auf. Folgende Zahlen fassen die
aufgezeichneten Fälle des Berichtes zusammen:
Repressionen
gegen Studenten: Vorladungen: 10 Fälle. Gerichtsprozesse: 5Fälle.
Gerichtsurteile: 1Fall.Verbieten von Studentenzeitschriften:11.
Repressionen
gegen Journalisten und Presse: Vernehmungen: 7 Fälle. Gerichtsprozesse: 12 Fälle. Vorladungen: 9
Fälle. Gerichtsurteile: 2 Fälle. Verbieten von Büchern: 1 Buch und Verbieten
der sämtlichen Werken von Zwei Schriftstellern.
Repressionen
gegen politisch und kulturell engagierte Bürger: Gerichtsurteile: 8 Fäll .Vernehmungen: 1Fall.
Repressionen
gegen die politische Gefangene: 12 Fälle.
Verhängte
Todesurteile: 15 Fälle.
Mysteriöser Tod
: 1 Fall.
Ermordung durch
Staatsicherheitskräfte: 1
Fall
Durchgeführte
Hinrichtung: 5 Fälle.
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Nach Angaben vom Amnesty International(AI) am 4.11.05 sind zwei
Angehörige der arabischen Minderheit im Iran namens Imad Bawi und Zamel
Bawi, Berichten zu Folge ohne Kontakt zur Aussenwelt an unbekannten Orten
festgehalten. Diese Männer sind unter Anschluss der Öffentlichkeit zum Tode
verurteilt worden. AI wendete sich vorbehaltlos gegen die Todesstrafe, weil sie
eine Verletzung des Rechtes auf Leben darstellt.
AI zeigte sich äusserst besorgt um das Leben von weiteren Mitglieder dieser
Familie ( Mohsen Bawi, Hani Bawi, Moslem Bawi, Hajj Salem Bawi, Asad Bawii, mit
30 weiteren Personen), die ebenfalls in der Haft an unbekannten Orten sind. AI
förderte die iranischen Behörden auf, diese Häftlingen sofortigen Zugang zu
Rechtsanwälten, ihren Familien, Dolmetschern und erforderlichenfalls zu
medizinischer Versorgung zu gewähren. Weiter verlangt das AI die Zusicherung,
dass sie in der Haft nicht gefoltert werden.
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Kanada brachte mit Unterstützung von 38 Ländern, zum 3. Mal vor den
vereinten Nationen einen Resolutionsentwurf, der die kontinuierlichen
Menschenrechtsverletzungen im Iran verurteilt. Der kanadische Vertreter in den
vereinten Nationen warf dem Iran einen massiven Rückschritt bei Einhaltung der internationalen Menschenrechte vor. Laut
dieser Resolution übt die iranische Regierung weiterhin Folter und Misshandlung
der Gefangenen sowie Amputationen als Strafe aus. (Radio Farda 9.11.05)
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Der Vorsitzender der Konföderation freier Arbeitergewerkschaften hat in
einem offenen Berief, den iranischen Staatpräsidenten Ahmadinejad aufgefordert
die verhängten Haftstrafen gegen die 5 aktive Gewerkschaftsmitglieder umgehend fallen zu lassen. Es handelte sich um
Mahmoud Salehi, Jalal Hosseini, Mohamad Abdipour, Mohsen Hakimi und Borhan
Divargar. Sie wurden im vergangenen Jahr bei den Kundgebungen der
Gewerkschaften am 1. Mai in der Stadt Saghez festgenommen. (Ilna 16.11.05)
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Der Dritte Ausschuss der UN-Vollversammlung hat sich in einer
Resolution besorgt über Menschenrechtverletzungen im Iran geäussert. In der von
Kanada eingebrachten Resolution warf dem Iran Verfolgung und Einschüchterung
der Menschenrechtaktivisten, Regimegegner, Journalisten, Studenten, Intellektuellen,
Hinrichtungen von Minderjährigen, Amputationen, Diskriminierung der ethnische
und religiöse Minderheiten und Frauen vor. Die Resolution wurde mit 71 gegen 51
Stimmen angenommen. 46 Länder enthielten sich. (Deutsche Welle 19.11.05)
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Fünf Mitglieder des islamischen Studentenvereins an der Universität
Orumiyeh, namens Siamak Kazemi, Sajad Niknam, Hadi Soudbar, Navid Khaleghi
und Mojtaba Karim Malek, sind vor universitärem Disziplinarausschuss
geladen worden. (Advar - News 2.11.05)
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Reyhane Pourghani, Herausgeber der türkischsprachigen Studentenzeitschrift
„ Ghyzal Ozun“, wurde vor universitärer Disziplinarkommission der Stadt Zanjan
geladen. Der Grund dieser Vorladung war Erscheinen eines Artikels, in dem die
Verurteilung einen politischen Aktivisten namens Abas Lesani kritisiert wurde. Ein
weiterer Vorwurf war Veröffentlichung
eines Kalenders auf Türkisch. (Peyek Iran 12.11.05)
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Abdollah Moaimeni, Ex- Vorstandmitglied der Studenten Organisation
„Tahkim-e Vahdat“ sektion Ailameh, erhielt von der 26. Kammer des Teheranern Revolutionsgerichtes
eine Vorladung. Der Grund dieser Vorladung war die Teilnahme von Moaimeni an
den Studentenprotestaktionen im 2002/2003, welche zur Freilassung der zum Tode
verurteilten Teheraner Dozent Hashem Aghajari stattfand. Die Anklagepunkte
lauteten: Organisieren der Studentenprotestaktionen, Verleumdung der Behörde
und Drohung der nationalen Sicherheit. (Isna 31.10.05)
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Heydar Zahedi, Student an der Universität Tabriz, wurde vor Revisionsgericht
geladen. Zahedi ist von einem Gericht zu 2 Jahre Haft ohne Bewährung verurteilt
worden. Er wurde angeklagt, die nationale Sicherheit bedroht und Unwahrheiten
verbreitet zu haben. (Ilna 4.11.05)
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Davoud Jaifarpour, Student an der Teheraner Universität, erhielt von der
13. Kammer des Teheranern Revolutionsgerichtes eine Vorladung. Ihm wurde
vorgeworfen die nationale Sicherheit bedroht zu haben. (Isna 19.11.05)
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Der Studentenzeitschrift „ Hamava“, (Herausgeber Sajad Niknam) wurde
nach 115. Erscheinung, auf Anordnung von universitärer Disziplinarkommission
der Universität Zanjan verboten. Die Anklagepunkte lauteten: Verwirrung der
Öffentlichkeit, Verleumdung der Behörde und Einladung der Studenten an der
Protestaktionen. (Ilna 5.11.05)
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Der Drucklizenz der Studentenzeitschriften; Mazdak, Jema, Sanam,
Shariait, Varligh, Hadaf, Forogh, Balot, Silikon und Shour, wurde von universitärer
Disziplinarkommission der Universität Orumijehe nicht mehr genehmigt. Der Grund
dieser Massnahme war die Druckpause dieser Zeitschriften im vergangenen
Jahr. (Isna 16.11.05)
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Der Gerichtprozess gegen Hamed Iranshahi, Vorsitzender des
islamischen Studentenvereins an der Universität Arak, hat vor der 101. Kammer
des Strafgerichtes der Stadt Arak stattgefunden. (23.10.05)
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Das Gerichtsverfahren gegen Mohamad Mobasheri, ein Student
an der Sanaiti- Sharif Universität, hat vor der 101. Kammer des Strafgerichtes begonnen.
Die Anklagepunkte waren: Beleidigung der Behörden, Verbreiten von Lügen und
Gerüchten sowie Verwirrung der öffentlichen Meinung. (Ilna 30.10.05)
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Die Gerichtsverfahrens gegen Said Ardeshieri, Hossein Khodajari und
Reza Milan, Studenten an der Universität Kerman, haben vor der 1. Kammer
des Revolutionsgerichtes der Stadt Kerman stattgefunden. Sie wurden angeklagt
die nationale Sicherheit bedroht zu haben. (Ilna 18.11.05)
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Ahmad Faraji, ein Student an der Universität Elm va Sanait , wurde durch
die 26. Kammer des Teheranern Revolutionsgerichtes zu 3 Jahren Haft ohne
Bewährung verurteilt. Er wurde für schuldig befunden, die nationale Sicherheit
des Landes bedroht zu haben. (Ilna 13.11.05)
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Heshmatollah Bahaderi, Sportfotograf der Internetseite „Tabiyan“
und der Zeitungen „Pyrouzi“, sowie „Alborz“ wurde bei einem Fussballspiel
zwischen Pyrozimannschaft aus Teheran und Malavanmannschaft aus Stadt Bandar
Anzali, von der Staatsicherheitskräfte stark geschlagen, so dass er in den
Krankenhaus eingeliert musste. (Isna 16.11.05)
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Abdullah Nasehri, Ehemaliger Verwaltungsdirektor der staatlichen Nachrichtenagentur
Irna, wurde vor der 3. Untersuchungskammer des Staatpersonals vernommen. Er
wurde wegen seiner Berichtserstattungen über das Gerichtsverfahren der ermordeten
iranisch-kanadischen Fotoreporterin Zahra Kazemi von seiner Arbeit suspendiert
und angeklagt. (Isna 31.10.05)
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Karim Delaviz, Herausgeber der Wochenzeitschrift „Khosh Khabar“,
wurde vom vorsitzenden Richter (bekannt als Abkhiz) der 5. Kammer des Zivil und
Revolutionsgerichtes der Stadt Tabriz vernommen. Er wurde angeklagt Propaganda
gegen das Regime verbreitet zu haben. (Tabriz News 5.11.05)
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In ein Interview mit Radio Deutsche Welle am 12.11.05 teilte Mashollah
Shamsolvaizin - Sprecher des Vereins zur Verteidigung der Pressefreiheit mit,
dass etwa 10 Journalisten telefonisch vor Geheimdienst geladen seien. Shamsolvaizin
sagte, dass diese Vernehmungen in den geheimen Orten und durch unbekannte
Personen stattgefunden hätten und es sei nicht klar, wo diese Leute ihre
Befehle erhalten. Der Verein befürchte, dass die vernommene Journalisten stark
eingeschüchtert und bedroht worden seien, so dass sie sich nicht wagen die
Öffentlichkeit über ihre Erlebnisse zu informieren.
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Keyvan Samimi, Herausgeber der Monatzeitschrift „ Nameh“, wurde
wegen Propaganda gegen das Regime sowie Verleumdung der Regierungsorgane
angeklagt. Er ist vom vorsitzenden Richter (bekannt als Hosseinijan) der 6.
Untersuchungskammer des Staatspersonals, über diese Anschuldigungen informiert
worden. (Ilna 12.11.05)
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Tonia Kabudvand, Redaktionsmitglied der verbotenen kurdischen
Wochenzeitschrift „Payam-e Mordom-e Kurdistan“, wurde von der 1. Kammer des
Zivilgerichtes der Stadt Sanandaj, über gegen sie erhobene Anklagen informiert. (Ilna 12.11.05)
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Ijlal Eghvami, Vorstandsmitglied der verbotenen kurdischen
Wochenzeitschrift „Payam-e Mordom-e Kurdistan“, wurde wegen Propaganda und verbreiten von
Gerüchten angeklagt. Er ist vom vorsitzenden Richter (bekannt als Amjadiyan)
der 1. Kammer des Gerichtes der Stadt Sanandaj über diese Anklagen informiert und
danach gegen eine Kaution im Hohe von ca. 1500 Euro vorübergehend frei
gelassen. (Ilna 20.11.05)
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Iraj Rastegar, Herausgeber der verbotenen Wochenzeitschrift „Tavana“,
wurde wegen Propaganda und Verleumdung des Regimes, vom vorsitzenden Richter
(bekannt als Hosseinijan) der 1083. Kammer des Teheranern Zivilgerichtes
vernommen. (Ilna 20.11.05)
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Mohamad Reza Akbari, Herausgeber der Wochenzeitschrift
„Sahand“, wurde vor der 1. Kammer der Zivil- und Revolutionsjustiz der Stadt
Tabriz vernommen. Er wurde angeklagt, weil er lediglich über die Kündigung und
den Streik in Tabrizer Automobilfabrik berichtete. (Tabriz News 21.11.05)
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Der Gerichtprozess gegen Weblogger Aafshin Zareai, der seit 11
Monaten in der Haft ist, Hat vor der 78. Kammer
des Teheranern Strafgerichtes unter Anschluss der Öffentlichkeit stattgefunden.
Es wurde ihm Verleumdung der islamischen Religion sowie Abtrünnigkeit
vorgeworfen. (Ilna 21.11.05)
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Das Gerichtsverfahren gegen Ali Ghanbari, Herausgeber der Wochenzeitschrift
„ Zagross“, wurde vor der 76. Kammer des
Teheranern Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden Richter Mohamad Reza
Saremi durchgeführt. Saremi wurde angeklagt, das Parlamentswahlverfahren kritisiert und den
Revolutionsführer beleidigt zu haben. (Ilna 30.10.05)
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Hoshang Mohamad Rahimi, Herausgeber der Monatzeitschrift „ Payame
Shadi“, wurde vor der 76. Kammer des
Teheranern Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden Richter Mohamad Reza
Saremi stattgefunden. Er wurde angeklagt, weil er in seiner Zeitschrift Frauenbilder
als Werbträger für Reklame benützte. (Ilna 30.10.05)
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Mahnaz Hoveyda, Herausgeberin der Wochenzeitschrift „Rayzan Javan“
musste vor der 76. Kammer des Teheranern Strafgerichtes unter Leitung vom
vorsitzenden Richter Mohamad Reza Saremi erscheinen. Iranische Justiz warf ihr Verleumdung
der islamischen Religion vor. (Isna 6.11.05)
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Das Gerichtsverfahren gegen Ali Saleh Abadi, Herausgeber der
Tageszeitung „Hambastegi“, wurde von der 76. Kammer des Teheranern
Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden Richter Mohamad Reza Saremi
durchgeführt. Die Anklagepunkte lauteten: Verwirrung der Öffentlichkeit durch
Verbreitung von Unwahrheiten und Lügen, Verleumdung der Führungspersönlichkeiten
und Regierungsorgane, Aufhetzung der Personen und Gruppen gegen das Regime und
Propaganda gegen die islamische Regierung. (Isna 6.11.05)
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Der Gerichtsprozess gegen Hormoz Hoshmandrad, Herausgeber der
Zeitschrift „Donyaye Javan“, wurde vor der 76. Kammer des Teheranern
Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden Richter Mohamad Reza Saremi durchgeführt.
Er musste vor Gericht, weil er in seiner Zeitschrift Frauenfotos als
Werbeträger für Reklame benützte. (Ilna
9.11.05)
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Das Gerichtsverfahren gegen Shahram Jaifari, Herausgeber der
Zeitschrift „ Sanait va Cinema“ wurde
von der 76. Kammer des Teheranern Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden
Richter Mohamad Reza Saremi, durchgeführt. Jaifari wurde angeklagt, in seiner
Zeitschrift unmoralische Bilder veröffentlich und somit gegen die islamischen
Vorschriften Verstösse zu haben. (Isna 9.11.05)
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Der Gerichtsprozess gegen Mohmoud Baharestan, Herausgeber der
Zeitschrift „Fazilate Khanevadeh“, hat vor der 76. Kammer des Teheranern
Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden Richter Mohamad Reza Saremi,
stattgefunden. Baharestan wurde vorgeworfen in seiner Zeitung Frauenfotos als
Werbeträger für die Reklame benützt und somit gegen das islamische Frauenbild Verstöss
zu haben. (Ilna 9.11.05)
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Das Gerichtsverfahren gegen Mansour Ghanavati, Herausgeber der
Zeitschrift „Fajr“ hat vor der 76. Kammer des
Teheranern Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden Richter Mohamad Reza
Saremi, begonnen. Die Anklagepunkte lauteten: Verwirrung der Öffentlichkeit
durch Verbreitung von Unwahrheiten. (Isna 13.11.05)
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Der Gerichtsprozess gegen Fereydoun Amozadeh Khalili,
Herausgeber der Wochenzeitschrift „Chelcheragh“, hat vor der 76. Kammer des
Teheranern Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden Richter Mohamad Reza
Saremi, begonnen. Die Anklagepunkte lauteten: Benützung von Frauenfotos als
Werbeträger für die Reklame, Aufhetzung der Frauen gegen die
Staatsicherheitskräfte, Veröffentlichung von unmoralischen Artikeln. (Isna
13.11.05)
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Das Gerichtsverfahren gegen Frau Shokoh Jiroudi, Herausgeberin
der Zeitschrift „Naghsh Afarin“, hat vor der 76. Kammer des Teheranern
Strafgerichtes unter Leitung vom vorsitzenden Richter Mohamad Reza Saremi,
stattgefunden. Die Anklagepunkte lauteten: Benützung von Frauenbilder als Werbeträger
für die Reklame, Publikation von unmoralischen Artikeln sowie Verbreitung von
Unzucht. (Ilna 13.11.05)
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Gholi Sheykhi, Herausgeber der Zeitung „Tosai“, musste vor der 76.
Kammer des Teheranern Strafgerichtes erscheinen. Die Anklagepunkte lauteten: Propaganda
gegen das Regime, Verbreitung von Unwahrheiten
und Verwirrung der Öffentlichkeit, Verleumdung und Beleidigung, Aufhetzung der
Menschen gegen das Regime. (Ilna 20.11.05)
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Hamed Motaghi, Herausgeber der verbotenen Internetseite „ Naghshine“
und Mitarbeiter der Webseite „Weblog
Tanine Sokout“, erhielt von einem Gericht in der Stadt Qum eine Vorladung.
(Weblog Pejvak Khamosh 25.10.05)
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Hamidreza Jalaipour, Herausgeber der verbotenen Zeitung „
Nosazi“, wurde vor der 1083. Kammer des Teheranern Zivilgerichtes geladen.
(Ilna 7.11.05)
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Abdollah Nasehri, ehemaliger Verwaltungschef der staatlichen Nachrichtenagentur
„Irna“, ist vor der 1083. Kammer des Teheranern Zivilgerichtes geladen worden.
(Ilna 8.11.05)
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Ijlal Ghavami, Vorstandmitglied der verbotenen kurdischen
Wochenzeitschrift „Pajam-e Mardom-e Kurdistan“, erhielt von der 1. Kammer des
Zivilgerichtes und der 4. Kammer der Justiz sowie der 1. Kammer des
Revolutionsgerichtes in der Stadt Sanandaj je eine Vorladung. Die Anklagepunkte
lauteten: Verbreitung von Unwahrheiten und Gerüchten, Teilnahme an den
Protestaktionen, welche an der Universität und vor der Provinzverwaltung der
Stadt Sanandaj stattgefunden haben. (Ilna 8.11.05)
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Hamd Motaghi, Herausgeber der verbotenen Internetseite „ Naghshine“,
wurde vor der 6. Kammer des Gerichtes (Verantwortlich für die Presse) als
Herausgeber der Wochenzeitschrift „Pajam-e Qum“ geladen. Mataghi betonte, dass
er zwar seit 7 Jahre mit dieser Wochenzeitschrift zusammen arbeite, jedoch sei
er nie ihre Herausgeber gewesen. (Ilna 8.11.05)
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Kave Banahi, Chef der Wirtschaftsektion
der verbotenen kurdischen Wochenzeitschrift „Pajam-e Mardom-e Kurdistan“, ist
mit weiteren Mitarbeitern namens Jamshid Vaziri, Jahangier Hashemi, Majid
Mohamadi, Josof Azizi, Hassan Aghaie und Iraj Ebadi, vor einem Gericht in
der Stadt Sanandaj geladen. (Pajam-e Mardom-e Kurdistan 11.11.05)
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Ahmad Safaifar, Herausgeber der verbotenen Zeitung „Akhbar“, wurde für
vor der 1083. der Kammer des Teheranern Zivilgerichtes geladen. (Ilna 12.11.05)
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Foad Sadeghi, Herausgeber der Webnews „ Baztab“, wurde vor der
Kammer 1016. des Teheranern Zivilgerichtes geladen. (Ilna 17.11.05)
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Mohamad Hassan Alipour, Herausgeber der verbotenen
Wochenzeitschrift „Aban“, wurde in einem Prozess zu 2 Jahren Berufsverbot sowie
6 Monate Haft auf Bewährung verurteilt. Er wurde angeklagt die nationale
Sicherheit gefährdet zu haben. (Ilna 5.11.05)
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Der Webblogger Journalist Ahmad Saraji, der zurzeit in einem
Gefängnis in der Stadt Tabriz sitzt, ist die 2. Kammer des Revisionsgerichtes
der Provinz Ost-Azarbayejan, zu einem Jahr Haft ohne Bewährung verurteilt
worden. Er wurde wegen Beleidigung der
Revolutionsführer sowie Anstiftung zum
Umsturz des Regimes angeklagt und für schuldig befunden. Der Journalist ist
seit 4 Monaten im Gefängnis ohne Rechtbeistand sowie ohne Kontakt zu seiner
Familie. (Tabriz News 24.10.05)
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Auf Anordnung vom islamischen Kultur- und Führungsministerium, wurde die
Drucklizenz vom das Buch „Kurden, Religion
und Demokratie“ vom Schriftsteller Hashem Hedayati nicht genehmigt. (Asou Kurd
23.10.05)
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Das Buch „ Das dunkele Haus“ vom verstorbenen Autor Sadegh Hedayat,
darf auf Anordnung der islamischen Kultur- und Führungsministerium nicht mehr
erscheinen. Weiter wurden die Drucklizenzen von 10 Werken vom Sadegh Hedayat
nicht mehr genehmigt. (Isna 26.10.05)
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Auf Anordnung der islamischen Kultur und Führungsministerium dürfen die
Werke von Autoren; Sadgh Hedayat und Daryoush Ashuri nicht mehr gedruckt werden.
(Roydad 26.10.05)
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Laut Angaben von Naimat Ahmadi, Rechtsanwalt von freigesprochenen Online-Journalisten,
Mehdi Derayati, Hanif Mazroui, Azghar Vatankhah und Mosoud Goreyshi, befinden
sich die persönliche Dokumente und Urkunden seiner Mandanten weiterhin
als Kaution bei der Justiz. Laut Ahmadi warten mehrere Online-Journalisten wie
zum Beispiel Rozebeh Mir Ebrahimi, Omide Memarian, Shahram Rafizade und
Javad Gholam Tamayomi auf ihr Gerichtsverfahren und viele Webblogger
befinden sich im Gefängnis. (Ilna 23.10.05)
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Der Online-Journalist Rozebeh Mir Ebrahimi hat zum zweiten Mal mitgeteilt, dass seine
Geständnisse im staatlichen Fernsehen nicht freiwillig gewesen seien. Man habe
ihn gezwungen öffentlich falsche Aussagen zu machen. (Iran ma 24.10.05)
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Die Redeversammlungen vom Hassan Jusofi
Eshkevari und Habibollah Peyman, an der Teheranern Amir Kabir Universität,
wurden auf Anordnung der universitären Disziplinarkommission nicht genehmigt.
(25.10.05)
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Die Redeveranstaltung vom Religionswissenschaftler, Ahmad Ghabel, wurde
auf Anordnung vom Geheimdienstministerium verboten. (Roydad 28.11.05)
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Der Rechtsanwalt Mohammad Syefzadeh teilte mit, dass nach 6 Jahren
immer noch nicht bekannt sei wann die Gerichtsverfahren gegen die verbotene
Zeitungen; „Tous“, „ Neshat“ und „Jamehe“ stattgefunden. Die von Herausgebern eingelegten Kautionen befinden sich weiterhin
beim Gericht. (Ilna 8.11.05)
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Behzad Navabi, Vorstandsmitglied der Organisation Mojahedin der
islamischen Revolution, ist auf dem Ahvazer Flughaufen von einer Ultra
religiösen Gruppe (Ansare Hezbollah) verprügelt worden. (Ilna 8.10.05)
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Gegen Behrouz Geranpaye, der Hauptangeklagter in dem Verfahren
gegen das Meinungsforschungsinstitut „Ayandeh“, ordnete der vorsitzenden
Richter der 1083. Kammer des Zivilgerichtes eine Kaution im Hohe von 60
Millionen Toman (ca. 60000 Euro). (Ilna 12.11.05)
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Die Gedankenveranstaltung, anlässlich des 8. Jahrestages der Ermordung
von oppositionellen Ehepaar Dariush und Parvaneh Frouhar , wurde von der
Teheranern Provinzverwaltung nicht genehmigt. (Ilna 16.11.05)
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Der republikanische Studentenverein an der Universität Yazd ist auf Anordnung des universitären Disziplinarausschuss
verboten worden. Das Büro sowie
Eigentums des Vereines wurden beschlagnahmt. (Advar News 19.11.05)
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Die Redeveranstaltung vom Said Habibi, Vorstandsmitglied der
Studentenorganisation „Tahkim-e Vahdat“ Sektion Allameh, die an der Universität
Lorestan stattfinden sollte, wurde von universitärer Disziplinarkommission
nicht genehmigt. Nach Angaben vom Mehran Nazoki, Vorsitzender des islamischen
Studentenvereins an dieser Universität, dürfen die Studenten sich politisch
nicht mehr engagieren. Nach dieser Mitteilung darf an dieser Universität keine
Studentenzeitschrift mehr publiziert werden. (Isna 20.11.05)
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In der Stadt Khansar hat eine repressive Gruppe, die Redeveranstaltung
von Dr. Ahmad Shirzad, Vorstandmitglied der Partizipationsfront, verhindert.
(Emroz 21.11.05)
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Morteza Soleymani ist wegen Teilnahme an einer Protestaktion, durch die 1.
Kammer des Revolutionsgerichtes der Stadt Sanandaj zu einem Jahr Haft ohne
Bewährung verurteilt worden. Soleymani sitzt seit August 05 im Gefängnis.
(Organisation zur Verteidigung der Menschenrechte in Kurdistan 27.10.05)
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Jusofi, Vorsitzender des Lehrervereins der Stadt Isfahan, wurde
von einem Gericht zu 4 Jahre Haft auf Bewährung verurteilt. Es wurde für
schuldig befunden, Verwirrung in der Öffentlichkeit verursacht zu haben. (Isna
28.10.05)
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Shiva Nazar Aheri, Vorsitzende der Studentenkomitee zur Verteidigung der
politischen Gefangenen, wurde vom Teheranern Revisionsgericht zu einem Jahr
Haft auf Bewährung verurteilt. Sie wurde angeklagt, die nationale Sicherheit
bedroht zu haben. (Ilna 31.10.05)
·
Yadollah Shaibani, Mitglied des Lehrervereins der Stadt Isfahan, ist vom
Revolutionsgericht wegen Drohung der nationalen Sicherheit zu 4 Jahre Haft auf
Bewährung verurteilt worden. (Isna 31.10.05)
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Asad Shaghaghi, Mitglied der verbotenen Organisation „Nationaler Vereinigungsfront“
wurde vom Revisionsgericht der Provinz Teheran zu 4 Jahren Haft ohne Bewährung
verurteilt. Er wurde durch Polizei in das Rajahi-Shahr- Gefängnis eingeliefert.
(Ilna 1.11.05)
·
Dr. Mohamad Mohamadi Gorgani, Juradozent an der Teheraner Universität
Allameh Tabatabi, ist vom Revisionsgericht der Provinz Teheran für schuldig
befunden, Propaganda gegen das Regime betrieben zu haben. Er wurde zu 4 Monaten
Haft ohne Bewährung bestraft. (Ilna 9.11.05)
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Das verhängte Urteile (4 Jahre Haft ohne Bewährung und 74
Peitschenhiebe) gegen politische Gefangene Behrouz Javid Teheranie sind vom
Teheranern Revisionsgericht bestätigt worden. (Studentenkomitee zur
Verteidigung der politischen Gefangenen 9.11.05)
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Fünf kurdische Gewerkschaftsaktivisten wurden durch die 1. Kammer des
Revolutionsgerichtes der Stadt Sanandaj wegen Teilnahme bei den Kundgebungen
der Gewerkscaften am 1. Mai 2004 folgendes bestraft:
·
Korosch Niknam, ehemaliger Parlamentsabgeordnete der religiöse
Minderheitsgruppe „Zartoshtian“ (Die Anhänger der Lehre Zarathustras), wurde
von der Justiz vernommen. Iranische Justiz warf ihm Verbreitung von Unwahrheiten
sowie Verleumdung vor. (Ilna 7.11.05)
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Nach der Veröffentlichung der Namen von mehr als 100 politischen Gefangenen
durch Menschenrechtorganisationen wurden 2 weitere politische Gefangene der
Öffentlichkeit vorgestellt, die seit Jahren wegen sympathisieren zur kurdischen
oppositionellen Organisationen in einem Gefängnis der Stadt Orumiyeh sitzen.
Ghader Jolah und Rasul Rashidi wurden erst zum Tode verurteilt, Die
Todesstraffen wurden aber später nach einer Begnadigung in je 15 Jahren Haft
ohne Bewährung umgewandelt. Ihre Gerichtsprozesse erfolgten unter Anschluss der
Öffentlichkeit sowie ohne Rechtsbeistand. (Webblogg der Menschenrechtsaktivisten Mahabat 15.11.05)
·
Drei Gefangene namens Khaled Hardani, Shahram Pourmansori und
Farhang Pourmansouri, wurden in den Einzellzellen gebracht, weil sie
angeblich aus dem Gefängnis fliehen wollten. Diese Personen sitzen wegen Flugzeugentführung in den Todeszellen.
(Studentenkomitee zur Unterstützung der politischen Gefangenen 25.11.05)
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Masoumeh Shafiei, die Ehefrau von inhaftierten Journalisten A. Ganji,
hat in einem Interview mitgeteilt, dass ihr Ehemann im Krankenhaus Milad von
Justizbeamten brutal misshandelt worden sei, damit er seine Artikel verleugne.
Trotzt mehreren Verletzungen und starken Schmerzen habe er keine medizinische
Behandlung erhalten. Im Gegenteil brachte man ihn in der Einzelhaft in einem
Trakt der Evin-Gefängisses, der „ Alef 2“.
Ganjis- Anwalt Jousof Molai bestätigte diese
Misshandlungen.
Daraufhin
appellierten Human Right watch, internationale Föderation der Menschenrechte
sowie
Internationale
Organisation gegen die Folter an den iranischen Justizbehörden, Ganji sofort
freizulassen.
(Emrouz 26.10.05- Ilna 30.10.05)
·
Pyman Piran, ein politischer Gefangene, sitzt seit 19 Monaten in
der Haft. Er wurde vom vorsitzenden Richter der 13. Kammer des
Revolutionsgerichtes (bekannt als Sadat) für schuldig befunden, die nationale
Sicherheit bedroht und Propaganda gegen das Regime betrieben zu haben. Die
eingelegte Berufung gegen dieses Urteil wurde nach 19 Monaten Haft, von
oberstem Gerichtshof bestätigt. (Tabriz News 31.10.05)
·
15 politische Gefangene haben in einer Erklärung am 9.11.05 bekannt
gegeben, dass das Revolutionsgericht auf Anordnung des Geheimdienstministeriums
den politischen Gefangenen -bis auf weiteres- keine Hafturlaube mehr erteilen
dürfe.
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Der inhaftierte Webblogger Mojtaba Saminejad ist nach Angaben von
seinem Anwalt, Mohammad Seyfzadeh, auf einer speziellen Abteilung des Gezelhesar-
Gefängnises, die für Straftäter bestimmt ist, verlegt worden. Der Anwalt
erklärte dieser Massnahme für Gesetzwidrig. (Ilna 14.11.05)